Node Management¶
Mit der webbasierten Verwaltungsoberfläche von Proxmox VE lässt sich ein Server umfassend und zentral steuern.
Die Storage-Verwaltung ist äußerst flexibel: Virtuelle Maschinen (VMs) und Container können auf lokalen Datenträgern, wie etwa klassischen Verzeichnissen oder LVM-/ZFS-Volumes, oder auf gemeinsam genutzten Storages wie NFS abgelegt werden.
Wir werden uns in diesen Abschnitten erst einmal um die Basics kümmern, bevor dann in späteren Kapiteln tiefer abtauchen. Fassen wir uns erst einmal kurz die Themen kurz zusammen und orientieren uns.
Verwaltung der Proxmox VE Technik (Bild: pexels-field-engineer-147254-442152.jpg)¶
Es lassen sich beliebig viele Storage-Pools konfigurieren, wobei alle gängigen Speichertechnologien von Debian Linux unterstützt werden. Die Konfiguration erfolgt zentral in einer Datei und wird bei Clustern automatisch auf alle Knoten verteilt, sodass sowohl lokale als auch geteilte Speichertypen effizient eingebunden werden können.
Im Bereich Networking bietet Proxmox VE die Möglichkeit, komplexe virtuelle Netzwerke zu erstellen und zu verwalten, inklusive VLANs, Bridges und Bonds. So können Netzwerke flexibel an die Anforderungen von VMs und Containern angepasst werden, etwa für dei Trennung, Redundanz oder Performance-Steigerung.
Für die Virtualisierung stehen zwei Technologien zur Verfügung: Zum einen KVM/qemu für klassische VMs, zum anderen LXC für leichtgewichtige Linux-Container. Beide Varianten lassen sich über die grafische Oberfläche komfortabel anlegen, konfigurieren, starten, stoppen und überwachen.
Auch fortgeschrittene Funktionen wie Snapshots, Backups oder später Live-Migrationen sind direkt über die GUI zugänglich.
Die Benutzer- und Rechteverwaltung ist rollenbasiert aufgebaut. Administratoren können individuell festlegen, welche Benutzer auf welche Ressourcen (z.B. einzelne VMs, Storage, Knoten) mit welchen Rechten zugreifen dürfen.