PVE Backup Technik

Für die Sicherung von VMs und Containern in Proxmox VE stehen mehrere Wege zur Verfügung. Die Sicherung erfolgt grundsätzlich als vollständiges Backup, das sowohl die Konfiguration als auch alle Daten der jeweiligen VM oder des Containers umfasst.

Die Backups können entweder über die grafische Oberfläche von Proxmox oder per Kommandozeile mit dem Tool vzdump gestartet und automatisiert werden: PVE Backup & Restore

PVE Backup and Restore with Boardtool vzdump

Veeam Backup for Virtualization Plattforms

Proxmox VE bietet verschiedene Backup-Modi an, die sich hinsichtlich Konsistenz und Ausfallzeit unterscheiden.

  • stop: die VM oder der Container wird für die Dauer der Sicherung gestoppt, was zu längerer Downtime führen kann.

  • suspend: nutzt rsync, wobei das System zunächst in einen temporären Zustand versetzt wird, um die Daten zu kopieren - die Ausfallzeit ist hierbei geringer.

  • snapshot: nutzt die Snapshot-Funktionalität des zugrundeliegenden Speichers, um konsistente Backups mit sehr kurzer Unterbrechung zu ermöglichen. Dieser Modus setzt jedoch voraus, dass das verwendete Storage Snapshots unterstützt.

Die Backups können auf verschiedene Speicherziele abgelegt werden:

  • lokale Festplatten

  • externe Laufwerke

  • Netzwerkspeicher wie NFS- oder CIFS-Shares

Die Auswahl des Backup-Speichers erfolgt im Rahmen der Backup-Job-Konfiguration. Proxmox ermöglicht es zudem, Sicherungsaufgaben zeitgesteuert zu planen, sodass regelmäßige Backups automatisiert ablaufen.

Für die Wiederherstellung stehen verschiedene Optionen bereit:

  • komplette Rücksicherung einer VM oder eines Containers

  • Extrahieren einzelner Dateien aus dem Backup

  • Migration auf einen anderen Proxmox-Host

Auch Drittanbieter-Tools wie Veeam können über Plugins in roxmox VE integriert werden, um etwa Image-basierte Backups oder applikationskonsistente Sicherungen zu erstellen.